ZUFLUCHT
MUTTER UNSERER FLECHEN
DIE TRAURIGE KÖNIGIN VON POLEN

RUNTERSCROLLEN

Wechselausstellungen

1. Stock des Museums

Derzeit ist die Ausstellung „Polens Hochzeit mit dem Meer 1920“ (eröffnet 2020) zu sehen, die auf die Ereignisse vor 100 Jahren Bezug nimmt, als General Józef Haller eine symbolische Hochzeit mit dem Meer schloss. Es wird unter anderem hier vorgestellt ein unbezahlbares Souvenir - ein Ehering mit dem Meer. Der General erhielt zwei solcher Ringe, den einen warf er als Zeichen der Hochzeit ins Meer, den anderen hatte er an der Hand. In diesem Raum erinnern wir auch an die Geschichte der Rückkehr Pommerns an die Grenzen der Republik Polen.

2. Stock

HALLE DER HEILIGEN KUNST - 2020 haben wir in diesem Raum die Ausstellung "Mit Maria im Wandel der Zeiten" eröffnet. Wir stellen hier die wichtigsten ikonographischen Typen der Mariendarstellung vor. Sie sehen hier: Ölgemälde auf Leinwand, Ikonen, Marienbilder auf Apothekervasen, die Darstellung Mariens als Baby in der Wiege oder das Marienbild auf Agnusk in einem mexikanischen Reliquiar. Die Ausstellung präsentiert auch die Einstellungen von Feldaltären aus dem Zweiten Weltkrieg.

Grafik- und Zeichenraum

Im Jahr 2021 haben wir in diesem Raum Mariendarstellungen in verschiedenen grafischen Techniken platziert: Holzschnitte, Kupferstiche, Radierungen, Lithografien. Es ergänzt die Ausstellung mit Maria durch die Jahrhunderte aus dem vorherigen Raum. Hier seht ihr unter anderem Farblithographie nach der Malerei der Gebrüder Van Eyck Verkündigung der seligen Jungfrau Mariaoder Kupferstich Himmelfahrt der Jungfrau Maria Lucas Vorstermans (junior) nach einem Gemälde von Anthony Van Dyck sowie zeitgenössischen Bildern Unserer Lieben Frau von Flechten.

NICHTS HINZUFÜGEN, NICHTS NEHMEN: RUBENS, REMBRANDT (AUSSTELLUNG 2019 ERÖFFNET)

Die Ausstellung umfasst Grafiken beider Meister aus unseren Sammlungen. Stiche aus Rubens' Atelier sind in unserer Sammlung sehr zahlreich, aus der Rembrandt-Schule, und wir haben über ein Dutzend Drucke. In der Kunst Nordeuropas gibt es keine berühmteren und gegensätzlicheren Künstler wie die beiden großen Barockmeister: den Flämischen Peter Paul Rubens (1577-1640) und den Niederländer Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606-1669). Sie waren beide Maler, sie lebten in den Niederlanden und arbeiteten unter dem Einfluss italienischer Maler. Ihre Kunst spiegelt jedoch unterschiedliche Überzeugungen wider: einerseits Rubens, die Philosophie der katholischen Gegenreformation, andererseits Rembrandt, die protestantische Reformation. Rubens und Rembrandt schätzten die Grafiken. Und obwohl sie es so unterschiedlich verstanden und auf unterschiedliche Weise benutzten, gingen beide in seine Geschichte ein. Diesen Unterschieden zu folgen ist eine interessante und inspirierende Reise in die Niederlande des Goldenen Zeitalters. Wir verkaufen noch Kataloge für diese Ausstellung.

POLEN IST DIE ZUKUNFT (AUSSTELLUNG GEÖFFNET FÜR 100 JAHRE WIEDERHERSTELLUNG DER UNABHÄNGIGKEIT)

Die Ausstellung sollte helfen, Antworten auf die Fragen zu finden: "Kann eine Nation ohne Heimat existieren?" und "Warum die Verfolgung durch die Teilungsmächte den polnischen Geist in unseren Vorfahren nicht zerstört hat". Es war in Abschnitte unterteilt, in denen wir verschiedene Wege zur Bekämpfung der Russifizierung bzw Geist des Patriotismus.

LEUTE SAGEN DES JAHRES 1863 (AUSSTELLUNG ERÖFFNET 2013)

Der Titel der Ausstellung wurde dem Buch vom Mäzen und Schöpfer des Museums - Fr. Józef Jarzębowski - "Menschen von 1863 sprechen".

Die Ausstellung wurde anlässlich des 150. Jahrestages des Januaraufstandes organisiert. Es war so geplant, dass es den Betrachter auf zwei parallelen und sich ergänzenden Wegen führt.  
Der erste ist der Weg privater Erfahrungen von Menschen, die am Aufstand teilgenommen haben. Dreizehn Helden wurden hier ausgewählt. Dank der Fotografien aus der Sammlung des Museums konnte der Betrachter sehen, wie sie aussahen, und dank der verbliebenen Souvenirs: Manuskripte, Tagebücher, Zeugnisse, Briefe, Dokumente, konnten sie ihr Schicksal und ihre Erfahrungen aus der Zeit des Januars erfahren Aufstand. Alle diese Manuskripte wurden von Museumsmitarbeitern gelesen und dank der Hilfe der in Licheń lebenden und arbeitenden Menschen wurden ausgewählte Fragmente gelesen und aufgezeichnet. Wenn der Betrachter sich für eine der Figuren interessierte, konnte er lesen, wer er war, und sich den Inhalt der nach ihm aufbewahrten Souvenirs anhören.
Die zweite ist ein Spaziergang entlang eines Weges, der aus offiziellen polnischen und russischen Dokumenten, damals herausgegebenen Zeitungen, Gerichtsurteilen, offiziellen Einladungen, Flugblättern mit Aufrufen zur Teilnahme an Demonstrationen, einer Antwort der Nationalregierung usw. besteht. Die präsentierten Dokumente wurden bewusst ausgewählt unter vielen anderen. 

DER VERGESSENE GENERAL

Wer war General Józef Haller? Diese Frage sollte die Ausstellung „Forgotten General“ beantworten.
Hier waren unter anderem Erinnerungsstücke von General Haller zu sehen Orden vom Weißen Adler und Virtuti Militari, Generalsuniform, Ehering zwischen Polen und der Ostsee, private Korrespondenz, Reliquien vieler Heiligen, Bibel, Gebetbuch, Rosenkranz, Uhr, Füllfederhalter und Bleistift, Krawattenklammern und Manschettenknöpfe. Aus dieser Sammlung persönlicher Gegenstände entstand das Bild des Generals Józef Haller nicht nur als tapferer Soldat, sondern auch als fürsorglicher Ehemann und Vater, ein Pole, der sehr religiös und dem Dienst an seiner Heimat verpflichtet war. Die Geschichte des Blauen Generals wurde mit einer Multimedia-Präsentation und den Worten des Generals über die Blaue Armee, Polens Hochzeit mit der Ostsee und die Jahre des Zweiten Weltkriegs abgerundet. Archivaufnahmen wurden von Radio Free Europe zur Verfügung gestellt.

WIE SCHÖN MUSS POLEN SEIN ... (AUSSTELLUNG ERÖFFNET 2009)

Die Ausstellung "Wie schön Polen sein muss ..." erzählt vom dramatischen Schicksal der Polen während des Zweiten Weltkriegs aus der Sicht von Teenagern.
Die Ausstellung enthielt viele pädagogische Elemente über das Schicksal der Polen, die 1940/41 von den Sowjets tief in die UdSSR deportiert wurden. Auf den vorbereiteten Tafeln gab es Informationen, inkl. darüber, was die Deportationen waren und von wem sie betroffen waren und wie sich dank des Aufstands der Anders-Armee und der Evakuierung der Armee 1942 das Schicksal einer Handvoll Überlebender ereignete. Diese kleine Gruppe bestand aus Schülern der dritten Klasse A, die ihre Wanderschaft in England in England beendeten.
Am 1. Mai 2009 wurde die Ausstellung von Bischof Antoni Dydycz, Ordinarius von Drohiczyn, offiziell eröffnet. Gemeinsam mit ihm haben die Bischöfe aus Polen und Litauen, die zu dieser Zeit ihre Arbeitssitzung in Licheń abhielten, und der Obere der polnischen Marienprovinz, P. Paweł Naumowicz.
Die Ausstellung war bis zum 30. Oktober 2009 in der Basilika zu sehen.

VOR DER GRÜNDUNG DES MUSEUMS ...

Am 2. Juli 2008, dem Ablass der seligen Jungfrau Maria von Licheń, wurde in der unteren Basilika des Heiligtums in Licheń eine Ausstellung mit dem Titel "Bevor das Museum gegründet ..." eröffnet. Die Ausstellung kündigte die Eröffnung im Licheń-Tempel des Museums von Polonica an, das über 80 Jahre lang von den Marienvätern zusammengetragen wurde.

Drei Exemplare von über 400 Jahre alten Bibeln wurden für den Eröffnungstag vorbereitet. Sie waren: die Erstausgabe der ersten polnischen Übersetzung des Alten und Neuen Testaments, der sog Leopolitas Bibel (Krakau, Mikołaj und Stanisław Szarfenberger, 1560-1561) verziert mit 284 Holzschnitten, herausgegeben vom Reformlager von Mikołaj Radziwiłł, calvinistische Bibel, die sogenannte Brest Bibel auch genannt Die Radziwiłł-Bibel (Brześć Litewski, Drukarnia Radziwiłłowska, 1563) und die Erstausgabe der Bibel in der Übersetzung von Jakub Wujek, gedruckt von Primas Stanisław Karnkowski (Krakau, Drukarnia Łazarzowa, 1599).

Neben der Bibel waren in der Ausstellung ua zu sehen: persönliche Gegenstände von Romuald Traugutt - Brille, Tagebuch, Gebetbuch, Erinnerungsstücke an General J. Haller - Uniform, Porträt; Erinnerungsstücke der Sibirier - ein Altar aus Blechbüchsen, ein Krug mit Erde und einem Tannenzapfen aus dem Wald von Katyn und Dinge, die von P. Józef Jarzębowski, einem Marianer, dem Schöpfer der Mariensammlung, hinterlassen wurden.

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październik, 2022

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